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7 Typische Gerichte in Rom

Man sagt, alle Wege führen nach Rom. Doch besonders über das Essen kommt man der Stadt, der lokalen Lebensweise und ihren Geschmäckern näher! Hier sind sieben typische Gerichte, die man in Rom unbedingt probieren sollte!

Cacio e Pepe

Cacio e Pepe ist berühmt, so ziemlich jeder schwärmt davon. Es klingt einfach: Pasta (meist Bucatini oder Spaghetti) mit Pecorino Romano, schwarzem Pfeffer und der genau richtigen Menge Pastawasser. Das Geheimnis liegt im perfekten Kombinieren der simplen Zutaten, wenn das gelingt, dann -hmmmm- bestellen sich Einige direkt eine zweite Portion :)

Cacio e Pepe

Carciofi alla Giudìa

Artischocken, außen schön knusprig und innen wunderbar weich! Das sind die frittierten Artischocken jüdischer Art, ein absoluter Klassiker der römischen Küche. Ihren Ursprung hatte dieses Gericht im jüdischen Ghetto, heute ist es in ganz Rom nicht mehr wegzudenken!

Übrigens werden auch andere Gemüse in Rom gern frittiert genossen, wie beispielsweise Zucchiniblüten.

Carciofi alla Giudìa

Carbonara

Pasta a la Carbonara sind eine Kunst für sich: Eine cremige Soße ohne einen einzigen Tropfen Sahne (bzw. "cream"). Die Zutaten sind Eigelb oder Ei mit Pecorino Romano und/ oder Parmigian-Reggiano sowie etwas Pfeffer, Guanciale (Schweinebacke) oder Pancetta (Schweinebauch) für die Soße. Dazu kommen Spaghetti oder Rigatoni, fertig. Sooo gut!

Carbonara

Supplì

Suppli kommt von suprprise, dem französischen Wort für Überraschung! Das beliebte Streetfood gibt es überall in Rom. Es ist ein Ball aus cremigem Reise (früher nahm man die Risotto-Reste vom Vortag) vermischt mit Fleischragù werden um einen Kern aus Mozarella geformt, dann in Paniermehr gewälzt und frittiert. Fertig ist die heiße kleine runde Köstlichkeit! Supplì sind ein perfekter Snack und passen gut zum kalten Bier.

Neben der klassischen Sorte gibt es mittlerweile auch andere Varianten, wie cacio e pepe.

Suppli

Pizza al taglio

Die Pizza al taglio ist nicht die typische Pizza, sondern es werden Stücke einer langen rechteckige Pizza verkauft. Meist werden diese Stücke nach dem Schneiden gewogen und dann auf die Hand gegessen. In den Pizza-al-taglio-Läden gibt es "no frills", sondern einfach nur ein gutes Stück Pizza auf die Hand.

Die ist dann aber richtig lecker, es gibt Fornos (Pizza-Läden) die sind zu jeder Tages- und Nachtzeit voll so gut ist sie. Der Belag reicht von den klassischen bekannten Varianten (Käse, Tomaten, Wurstsorten, usw.) bis zu tollsten Gourmet-Variationen (berühmt ist dafür z.B. das Pizzarium Bonci in der Via della Meloria).

Pizza al taglio

Maritozzo

Gerne zum Frühstück oder zu jeder anderen Tageszeit genossen, passen sie perfekt zum Espresso oder Cappuchino: Maritozzi sind die kleinen leckeren süßen Hefebrötchen die meist mit einer fast unanständigen Menge Sahne ("Maritozzi con la Panna") gefüllt sind. Andere Varianten gibt es beispielsweise mit Schokolade, Rosinen oder kandierten Früchten. Sooo gut!

Das Maritozzi hat eine lange Geschichte: In der Antike waren sie der Proviant der Tagelöhner, im Mittelalter waren sie in der Fastenzeit ein Trost für die Entbehrungen. Später wurde es der inoffizelle Valentinstagskuchen, als Ehemänner diese Süßigkeit ihren Frauen schenkten. Der Name des Gebäcks wurde nämlich vom italienischen Wort für Ehemann ("marito“) abgeleitet.

Maritozzo

Gelato

Die Italiener sind echte Meister, wenn es darum geht ein köstliches Gelato herzustellen. Eine Gelateria ist in Rom fast nie weit weg. Wichtig für ein gutes Eis sind die Zutaten, und dass keine künstlichen Zusatzstoffe und Aromen enthalten sind. Kleiner Tipp: Um Gelato mit unnatürlich hellen und bunten Farben lieber einen Bogen machen.

Gelato

Typisches Essen: Mehr Gänge = mehr Genuss

Essen ist nicht das einfache Aufnehmen von Nahrung! Nein, in Rom sitzt man zum Essen zusammen und zelebriert mehrere Gänge:

  1. Antipasti: Zu einem Gläschen Wein gesellen sich die Vorspeisen, gerne Käse- und Wurstvariationen, Frittiertes (Zucchiniblüten, Artischocken, Suppli), oder in Öl Eingelegtes (Oliven, Sardellen) oder Hülsenfrüchte wir Linsen oder Kichererbsen.
  2. Primi: Das erste Gericht sind in der Regel Nudeln, in Rom werden gern Pasta Amatriciana, Carbonara oder natürlich der Klassiker Cacio e Pepe gegessen.
  3. Secondi: Nach 1-2 weiteren Gläschen Wein kommt der Hauptgang mit Fleisch oder Fisch. In Rom isst man gern Saltimbocca a la Romana (Kalbsschnitzel mit Speck und Salbei), Coda alla vaccinara (zarter Ochsenschwanz in Tomatensauce), Filetti di baccalà (Kabeljau), gebackene Kartoffeln, Puntarelle (eine Art des Chicorée) u.v.m.
  4. Dolce: Schließlich gibt es das Dessert, Tiramisù, Panna Cotta, Creme Caramel oder Torta della nonna sind hier die Klassiker.

Im Restaurant


 

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