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Die sehenswerten Viertel von Rom im Überblick

Rom hat wunderbare Viertel, durch die man als Besucher einfach schlendern kann, dabei alles auf sich wirken lässt und fast nebenbei so Einiges entdeckt. Diese Stadtteile werden auch Rione genannt (abgeleitet von "Regiones").

Straßenszene in Rom

Doch Vorsicht, gerade im historischen Stadtkern werden die Gegenden oft einfach nach der nächsten Sehenswürdigkeit benannt, wie. Z.B. Piazza die Spagna, Piazza Navona usw.

Der große Teil der Sehenswürdigkeiten, die man bei seinem Besuch in Rom sehen möchte, liegen auf der östlichen Seites des Flusses Tiber (Tevere), mit der Ausnahme vom Vatikan, der Engelsburg und dem Viertel Travastere. Das Meiste kann man zu Fuß gut erreichen.

Hier eine Übersicht der interessanten Viertel in Rom:

Vatikanstadt und Prati

Auch wenn der Vatikan ein souveräner Staat ist, in der Praxis können Besucher ihn wie ein Viertel von Rom besuchen. Fast seine gesamte Fläche wird vom Petersplatz, den Vatikanischen Museen und den Vatikanischen Gärten eingenommen.

Zwischen dem Vatikan und dem Fluss liegt Borgo Pio, sein Highlight ist die Engelsburg (Castel Sant‘Angelo).

Nördlich vom Vatikan liegt das Viertel Prati, sowohl eine etwas gehobenere Wohn- als auch Bürogegend. In der Nähe zum Vatikan ist es etwas touristischer. Hier gibt es einige Restaurants, von High-End bis hin zum guten soliden traditionellen italienischem Restaurant. Die Hotels hier preiswerter als mitten im Zentrum.

Centro Storico: Das historische Zentrum

Der Tiber grenzt das historische Zentrum (Centro Storico) fast in einem Halbkreis ab. Benannt wird es auch nach den Highlights Campo die Fiori, Piazza Navona und Pantheon.

Die Gassen und Straßen mit Kopfsteinpflaster sind schmal, gewunden und bilden so fast ein Labyrinth. Sie sind Spuren eines Roms, welches im Mittelalter, der Renaissance und dem Barok entstand. Hier gibt es keine U-Bahn, die beste Art der Erkundung ist zu Fuß. Dabei lohnt es sich, eine gute Karte oder sein Smartphone mit solidem Datentarif dabei zu haben.

Herz des Viertels ist die Piazza Navona mit den vielen Cafés und dem Nachtleben. Das Pantheon ist Überbleibsel der Antike inmitten eines Stadtteils, der viel später entstand. Auf der Campo de Fiori findet ein Markt statt, der einen Besuch wert ist, viele Häuser darum herum entstanden in der Renaissance als Wohnhäuser.

Im gesamten Zentrum befinden sich unzählige Restaurants, von der Holzofen-Pizzeria bis zum Chef mit Michelin-Stern.

Fenster in Rom

Antikes Rom

Hier im Viertel Colosseo ist der Ursprung von Rom, der heute außerhalb des Zentrums liegt. Es sind die antiken Bauwerke, welche sehenswert sind: Das Kolosseum, der Palantino, das Forum Romanum und der Circus Maximus.

Monti

Nur ein paar Meter östlich vom Kolosseum befindet man sich schon mitten in Monti: Es ist nicht nur eines der ältesten Viertel von Rom, sondern auch eines der Schönsten. Entlang der charmanten Kopfsteinpflaster-Straßen hat sich eine hippe, kreative Szene entwickelt: Bioläden und Vintage-Markt am Wochenende ("Mercado Monti"), tolle Restaurants und Weinbars oder einzigartige Mode sind hier an malerischen Piazzas und hinter wunderschönen Fassaden zu finden.

Der Brunnen auf der Piazza della Madonna dei Monti ist ein beliebter Ort zum Entspannen. Wichtige Straßen sind die Via dei Serpenti (sie führt vom Kolosseum ins Viertel) und die Via del Boschetto.

Trastevere

Eigentlich war das Viertel Travastere auf der "anderen" Seite des Tibers ein Arbeiterviertel, gefühlt weit weg vom Zentrum. Das hat sich seit den 1970er Jahren geändert, es wurde gentrifiziert und ist zum Besuchermagnet geworden: Tagsüber etwas ruhig und verschlafen wacht es nachts richtig aus: Rund um die Piazza Santa Maria findet das Nachtleben in vielen Bars und Tanzclubs statt. Außerdem ist das Viertel bekannt für seine zahlreichen Restaurants, ob Pizzaria, Trattoria, Fisch oder -das darf nicht fehlen- Gelato.

Auch wenn hier ein bisschen viel los ist, bleibt es eines von Roms buntesten und lebendigsten Vierteln.

In Travastere

Tridente & Campo Marzio

Der Stadtteil zwischen der Piazza del Popolo und der Via dei Condotti wird Campo Marzi genannt. Die von der Piazza del Popolo abgehenden Straßen Via di Ripetta, die Via del Corso und die Via del formen einen Dreizack, Tridente genannt. Bekanntester Platz des Viertels ist die Piazza di Spagna mit der Spanischen Treppe.

Das Viertel ist ein Einkaufsparadies, insbesondere rund um die Via Condotti. Hier haben sich große Luxusmarken angesiedelt sowie zahlreiche Boutiquen für Mode.

Via Veneto

Die Straße war in den 1950er Jahren der Ort, an dem die Stars von La Dolce Vita durch Rom flanierten. Auch heute liegen hier noch Luxushotels, doch ehrlich muss man sagen, dass viele der Geschäfte und Restaurants teuer und ausschließlich auf Touristen ausgerichtet sind. Hier liegt auch die Piazza Berberini mit dem tollen Palazzo.

Hügel Aventino und Testaccio

Etwas südlich vom antiken Rom liegt das Viertel auf dem Aventino mit dem Zirkus Maximus und vielen Grünflächen. Es ist eine ruhige eher wohlhabende Wohngegend mit einigen tollen Kirchen, Aussichtspunkten. Das bekannte Schlüsselloch mit der Aussicht am Tor der Villa del Priorato di Malta befindet sich im Viertel.

Testaccio ist eine beliebte Gegend zum Ausgehen in Rom mit Bars und authentischen Restaurants. Der Mercato Testaccio ist ein beliebter Markt und im alten Schlachthof ist jetzt das MACRO (Museum für zeitgenössische Kunst) untergebracht.


 

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